Ein Jahr in Bewegung - beruflich, privat und irgendwo dazwischen
- Peter
- Dec 31, 2025
- 2 min read
Wenn ein Jahr viele Überschriften verdient hätte, dann dieses.
Nicht, weil alles spektakulär war – sondern weil sich vieles entwickelt hat.
Das Jahr begann mit Reisen zu Konferenzen und Fachmessen. Orte, an denen man nicht nur Neues lernt, sondern auch merkt, wie wertvoll es ist, den eigenen Blick regelmäßig zu hinterfragen. Einige dieser Gedanken haben mich das ganze Jahr begleitet – im Training, in Gesprächen, in der Arbeit mit Athlet:innen und auch in meinen Texten und Beiträgen. Weiterbildung hört eben nicht auf, nur weil man schon ein paar Jahre dabei ist.

Sportlich durfte ich mit Zug United ein besonderes Kapitel fortschreiben:
Back to back Schweizer Meister als Athletik Coach. Titel, die Freude machen – und gleichzeitig daran erinnern, dass Erfolg meist aus vielen unsichtbaren Tagen besteht. Aus Struktur, Vertrauen und der Bereitschaft, Dinge immer wieder sauber zu machen.
Ein ganz neues Projekt entstand eher nebenbei – und wurde schnell wichtig:
Gemeinsam mit meinem Nachbarn und Freund Henrik Amschler startete der Podcast „Beats & Balance – der Nachbarschafts-Talk“. Gespräche mit und ohne Gäste, mal fachlich, mal persönlich, oft irgendwo dazwischen. Für mich ein Format, das zeigt, wie viel entstehen kann, wenn man einfach anfängt und zuhört.
Der Sommer brachte privat eine große Veränderung:
Der Umzug in unser neues Zuhause – gemeinsam mit meiner Frau, unserem Sohn und unserem Kater. Ein Ort, der Ruhe gibt und gleichzeitig Leben hat. Und der mir erneut gezeigt hat, wie sehr private Stabilität und berufliche Qualität zusammenhängen.
Parallel startete eine neue Saison – meine dritte – mit neuem Setting und neuem Coach. Veränderung im Team bedeutet immer auch, sich selbst neu auszurichten. Genau darin lag für mich viel Lernpotenzial: offen bleiben, anpassen, weiterdenken.
Besonders bereichernd waren die vielen Menschen, die ich dieses Jahr begleiten durfte:
Neue Kund:innen, junge Talente – unter anderem aus dem Tennis – sowie alte und neue Fußballer. Dazu mehrere Reha-Prozesse von aktiven Menschen, die Schritt für Schritt zurück in ihren Alltag und ihren Sport gefunden haben. Unter anderem durfte ich die Knie-Reha unseres neuen Zug-United-Spielers Justus Kainulainen begleiten. Zu sehen, wie Vertrauen in den eigenen Körper zurückkommt, ist immer wieder etwas Besonderes.
Und irgendwann, fast zwischen zwei Projekten, wurde ich auch noch 40.
Kein großes Fazit, kein Umbruch – sondern ein schönes Fest mit Menschen, die mir wichtig sind. Vielleicht sagt das schon genug.
Was nehme ich aus diesem Jahr mit?
Veränderung ist selten bequem, aber fast immer wertvoll.
Nicht jedes Highlight fühlt sich im Moment groß an – viele erkennt man erst im Rückblick.
Und Balance ist kein Zustand, den man erreicht, sondern etwas, das man immer wieder neu ausbalanciert.
Ich bin dankbar für dieses volle, bewegte Jahr.
Und ich freue mich auf das nächste – mit meiner Familie, mit vertrauten und neuen Kund:innen, mit dem Team, mit guten Gesprächen im Podcast und mit all den kleinen Schritten, die am Ende den Unterschied machen.
Happy New Year!



